Sehen und gesehen werden – Augenstern Jahresbericht 2013

Im Jahr 2013 konnte der Verein „Augenstern e.V.“ sein 15jähriges Bestehen feiern. Auch in Zukunft wollen wir unser Ziel, die Früherkennung und Behandlung von Sehschwächen bei Kindern zu verbessern, nicht aus den Augen verlieren.

Im August 2013 erschien in der Fachzeitschrift „Der Augenarzt“ ein ausführliches Interview mit Frau Prof. Zubcov zum Thema:

"Früherkennung der Amblyopie: Welche Probleme stellen sich in der Praxis?"

In diesem Interview wurde darauf hingewiesen, wie wichtig die Aufklärung der Eltern und auch der Fachkollegen über dieses Thema ist. Immer noch müssen Eltern selbst die Initiative ergreifen, unter anderem auch, weil nicht alle Krankenkassen die Vorsorgeuntersuchungen bezahlen.

2013 erhielten wir von Eltern, Ärzten und Orthoptistinnen über unsere Internetseite zahlreiche Anfragen, die unsere Ärztekollegen schnell und ausführlich beantwortet haben.

Außerdem sind wir auf der Seite des "Hessischen KinderTagespflegeBüros" (www.hktb.de) im Bereich gesundheitliche Themen vertreten. Auch dort stehen wir für jede Frage zur Verfügung, außerdem kann unsere Broschüre „Leitfaden für Eltern zur Früherkennung von Sehfehlern“ als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Eine schöne Resonanz auf unserer Arbeit erhielten wir im August 2013, als der Vater eines betroffenen Kindes auf Geburtstagsgeschenke zugunsten von Spenden für Augenstern verzichtete. Besonders erfreulich war sein Brief, in dem er berichtete, dass sein Sohn aufgrund der frühzeitigen Behandlung, die infolge der Informationen von „Augenstern e.V.“ durchgeführt wurde, ein ganz normales Leben führen könne - genau das ist ja unser Ziel.

Eine andere interessante Idee hatte der Frankfurter Photograph Horst Thürling, der im Rahmen seiner Ausstellung im Nebbien'schen Gartenhaus in diesem Sommer ein Bild zugunsten von Augenstern versteigerte. Der Erlös von 450,- € kam unserer Arbeit zugute.

Am 11.9.2013 fand das Symposium "15 Jahre „Augenstern“ im Universitätsklinikum statt.

Der Hörsaal war vollbesetzt, so dass zusätzlich Stühle herbeigeschafft werden mussten, damit alle Interessierten die Vorträge zu aktuellen Themen der Kinderaugenheilkunde verfolgen konnten. In der Pause und am Schluss gab es Gelegenheit zur Diskussion im persönlichen Gespräch. Neue Kontakte wurden geknüpft und alte erneuert.

Sehr erfreulich waren einige großzügige Spenden, die es uns ermöglichen werden, eines unserer Projekte zu verwirklichen, und zwar die Verleihung eines Preises für die Erforschung der Entwicklung des Sehens.

Die erfolgreiche Arbeit des Forschungsprojektes „Sehstörungen des Kindesalters“ in der Abteilung Kinderaugenheilkunde der Goethe-Universität Frankfurt unter der Leitung von Frau PD Dr. Maria Fronius wurde auch in diesem Jahr finanziell gefördert.

Wir danken den Firmen Bausch & Lomb und Santen für die Unterstützung beim Symposium und der Metzler Stiftung für die bewährte, großzügige Hilfe bei Organisation und Werbung.

Bitte bleiben Sie uns gewogen, Ihre

Prof. Dr. med. A. Zubcov-Iwantscheff
Augenärztin